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08.07.2020

DMB Mieterbund Nordhessen e.V. fordert Hilfsfond für Mieterinnen und Mieter

Das vom Bund beschlossene „Corona-Hilfspaket“ für Mieterinnen und Mieter ist zum 30.06.2020 trotz intensiver Bemühungen einer Verlängerung aufgrund der Blockadehaltung der CDU/CSU in der Bundesregierung ausgelaufen.

Somit endete der Kündigungsschutz für Mieterinnen und Mieter wegen corona-bedingter Mietausfälle mit Ablauf des 30. Juni 2020. Dies hat zur Folge, dass ab dem 01.07.2020 auch corona-bedingte Zahlungsrückstände zu Kündigungen führen können. Aufgrund andauender Arbeitslosigkeit und vermehrter Kurzarbeit droht somit immer mehr Mieterinnen und Mietern der Verlust ihrer Wohnung, weil sie die Miete nicht mehr zahlen können.

„Daher muss nicht nur die Bundesregierung den Sicherungsfond „Wohnen“ verlängern, sondern auch das Land Hessen ein Rettungspaket für die hessischen Mieterinnen und Mieter schnüren, um den Fortbestand aller Mietverhältnisse gewährleisten zu können“, fordert der Vorsitzende des DMB Mieterbundes Nordhessen e.V. Harald Kühlborn. „Mieterinnen und Mieter von Wohnungen und Gewerbeeinheiten, die wegen der Corona-Krise nun die Miete ganz oder teilweise nicht mehr zahlen können, sollten sich online an einen solchen Hilfsfond wenden können, um die Übernahme ihrer Mietzahlungen zu beantragen. Alleine mit einer Stundung ist den Menschen nicht geholfen“, so Kühlborn.

Auch besonders zum Schutz der Gesundheit sind weitere Maßnahmen zur Verhinderung von Räumungsverfahren unerlässlich. Gerade in der letzten Zeit hat sich gezeigt, dass unzureichende Wohnverhältnisse den Ausbruch der Corona-Infektionen begünstigen.

Es ist daher sicherzustellen, dass die Menschen in angemessen großen Wohnungen so leben können, dass nicht nur Abstände gewährleistet sind, sondern auch Hygienerichtlinien eingehalten werden können.

Dies ist jedoch nicht möglich, wenn obdachlose Menschen mit vielen anderen Personen in viel zu kleinen Unterkünften untergebracht werden müssen, weil sie ihre angestammte Wohnung verloren haben oder solche erst gar nicht zur Verfügung stehen. „Korrespondierend mit einem entsprechenden Hilfsfond ist daher der Wohnungsbau auch weiterhin mit allen Kräften zu fördern und zu unterstützen“, fordert Kühlborn.

 



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