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19.03.2020

DMB Mieterbund Nordhessen e.V. appelliert an Vermieter während Corona-Krise von Kündigung und Mieterhöhung Abstand zu nehmen

Der Mieterbund Nordhessen appelliert an alle Vermieter, während der Corona-Krise keine Mieterhöhungen und Kündigungen vorzunehmen. In Anbetracht der aktuellen Situation und der bedingt durch die Krise verursachten Einkommens- und Einnahmeeinbußen müssen Freiberufler, Kleingewerbetreibende, Künstler und Menschen, die von Kurzarbeit oder Arbeitsplatzverlust betroffen sind, befürchten, durch die Corona-Krise ihre Wohnung zu verlieren. Wenn sie keine Einnahmen mehr erzielen können, ist unweigerlich auch die Zahlung ihrer Miete nicht mehr gesichert. Das Coronavirus stellt jedoch grundsätzlich keinen Grund zur Mietminderung dar; die Mietzahlungspflicht des Mieters besteht daher grundsätzlich weiter.

 

„Jetzt sind auch die Vermieter gefordert, Solidarität zu beweisen und von etwaigen rechtlichen Maßnahmen gegenüber säumigen Mieterinnen und Mietern abzusehen“, fordert Harald Kühlborn, Vorsitzender des Mieterbundes Nordhessen. „Vor dem Hintergrund der aktuellen Ausnahmesituation sind daher sowohl schnelle staatliche Unterstützung für in Not geratene Mieter, als auch die Möglichkeit für Mieterinnen und Mieter, ihre Mietzahlung rechtssicher nachholen zu können, dringend notwendig. Kündigungen müssen für die Zeit der Krise und auch rückwirkend ausgeschlossen sein und die Pflicht zur Mietzahlung gestundet werden. Zwangsräumungen sind sofort zu stoppen. Die aktuelle Ausnahmesituation darf unter keinen Umständen zum Verlust der Wohnung führen!“

 

Der Deutsche Mieterbund (DMB) und der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GDW) schlagen die umgehende Einrichtung eines „Sicher-Wohnen-Fonds“ vor, um den Fortbestand der Mietverhältnisse zu sichern.

„Wir brauchen dringend einen Solidarfonds, damit niemand seine Wohnung wegen Zahlungsproblemen, die durch die Corona-Krise entstanden sind, verliert“, so die Präsidenten der beiden Verbände, Lukas Siebenkotten (DMB) und Axel Gedaschko (GdW), die sich in einem gemeinsamen Schreiben an die Bundesregierung wenden. „Dies sind keine Zeiten der Auseinandersetzung, sondern der gemeinsamen Verantwortung.“

 

Mit freundlichen Grüßen

DMB Mieterbund Nordhessen e.V.

(Maximilian Malirsch)

Geschäftsführer

 

 

 

 

 

 



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